Briefwechsel

Wedekind, Frank und Hüni, Emilie

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Paris, 6. Januar 1894 (Samstag)
von Wedekind, Frank
an Hüni, Emilie

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 7.1.1894 in Paris:]


[...] die HüniDie Schweizer Journalistin Emilie Hüni lebte seit 1881 (bis zu ihrem Tod 1910) in Paris, von wo sie unter anderem für die „Neue Zürcher Zeitung“ regelmäßig berichtete. Aus der Angst heraus, als Frau könne sie nicht ernst genommen werden, wurden Ihre Artikel geschlechtsneutral mit den Initialen „E. H.“, später mit „E. Hüni“ gezeichnet [vgl. Thomas Maissen: Die Geschichte der NZZ, 1780-2005. Zürich 2005, S. 306]. Wedekind stand in der Pariser Zeit (1892 bis 1894) mit ihr in regem intellektuellen Austausch.. Ich hatte ihr gester[n] geschrieben, sie möchte mir Hauptmanns Weber zurück schicken.

Einzelstellenkommentare

Paris, 8. Januar 1894 (Montag)
von Hüni, Emilie
an Wedekind, Frank

[Hinweis und Referat in Wedekinds Tagebuch vom 8.1.1894 in Paris:]


Auf meinem ZimmerAm 5.9.1893 zog Wedekind ins Hotel Mont Blanc (Rue de Seine 63) in „ein großes helles nach dem Hof gelegenes ruhiges Zimmer im zweiten Stock“ [Tb]. […] lese den Brief von der Hüni, den ich im Schalter gefunden, eine vierseitenlange Epistel. Es sei eine alte Freundinnicht ermittelt. von ihr überfahren worden e.ct.

Einzelstellenkommentare

Paris, 9. Januar 1894 (Dienstag)
von Wedekind, Frank
an Hüni, Emilie

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 9.1.1894 in Paris:]


Ich stehe erst um sechs Uhr auf, gehe, an Leib und Seele gestärkt und erfrischt in’s Cafe Vachette, schreibeHinweis auf das hier erschlossene Korrespondenzstück. an die Hüni.

Einzelstellenkommentare