Dr. Wilhelm
Rosenthal
Ludwig Strauss III
Rechtsanwälte.
Telephonruf No. 171.
München, den
25. Novbr. 1907.
Fürstenfelderstr. 10/II.
Sehr verehrter Herr Wedekind!
In Erwiderung Ihres jüngsten Briefesnicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Wedekind an Wilhelm Rosenthal, 21.11.1907. diene Ihnen, daß ich
gerne bereit bin, die AuszalungenWilhelm Rosenthal war offenbar von Wedekind gebeten worden, die vereinbarten Unterhaltszahlungen für Wedekinds Sohn Friedrich Strindberg anzuweisen, die er in Wedekinds Auftrag mit Theodor Löwenfeld, dem Anwalt Frida Strindbergs, vereinbart hatte [vgl. Wilhelm Rosenthal an Wedekind, 14.11.1907]. für Sie jeweils zu betätigen; ich werde in
diesem Sinne mit Herrn Professor Loewenfeld, sobald ich den Betrag von Ihnen
eingehent/d/Wedekind notierte dazu am 25.11.1907: „Entnommen und an Rosenthal geschickt M.1500,–“ [Tb]. erhalte, | das Weitere veranlassen und begrüße Sie wie
immer
Ihr
Ihnen sehr ergebener
Dr. WRosenthal
Rechtsanwalt.